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Geschichte

Die Entstehung des Bildungszentrums Arbon

Um den Werdegang des BZA zu verstehen, ist zuerst ein geografischer Blick auf den Kanton nötig. Nicht nur die geografische Lage Arbons, sondern auch zwei andere Thurgauer Orte, nämlich Frauenfeld und Romanshorn, sind massgebliche Bestandteile unserer Geschichte.

1854 Frauenfeld

Schreib- und Zeichnungsschule für Lehrknaben

  • Unterricht am Sonntag, nur für Knaben.
  • Drei Fächer: Freihandzeichnen, technisches Zeichnen und Buchhaltung
  • Heizkosten zahlen die Lernenden selbst.
  • Der Erziehungsrat des Kantons Thurgau hofft, dass die Lehrer mindestens einen Teil des Unterrichts ohne Entgelt halten. Dies hat zur Folge, dass sich die Fachkräfte immer mehr zurückziehen und bald führt die Schule ein Schattendasein.
1875 Frauenfeld

obligatorische Fortbildungsschule

  • im Wintersemester vier wöchentliche Unterrichtsstunden obligatorisch für alle Knaben ab 15 Jahren
1880 Romanshorn

erste Fortbildungsschule

  • Unterricht am Sonntagvormittag während zwei Stunden
  • Ab 1890 zusätzlich auch am Montag und Mittwoch abends je zwei Stunden
  • 1899 einigt man sich darauf, dass der Unterricht entweder nicht mehr am Sonntag stattfindet oder höchstens zwei Stunden dauert und für den Gottesdienst unterbrochen wird.
1888 Frauenfeld

neues Reglement

  • Einführung freiwilliger Lehrlingsprüfungen
  • obligatorische Fächer: Geschäftsaufsatz, Lesen, Buchhaltung, Praktisches Rechnen, Geometrie, Geschichte, Verfassungskunde, Elementarphysik, Chemie und Zeichnen
  • Unterricht im Sommer am Sonntagmorgen von 6 bis 8 Uhr, im Winter am Sonntagnachmittag von 2 bis 5 Uhr.
  • Kirche fürchtet um ihr Sonntagsmonopol
1928 Romanshorn

Gründung der Verkäuferinnenschule

  • 100 Lernende in „Nicht-Verkaufs“-Berufen und 20 Lernende des Verkaufs
  • Ab 1947 Ganztagesunterricht für Verkäuferinnen
  • Ab 1966 reine Berufsschule für Verkauf
  • 1996-2003 übergangsweise auch Medizinische Praxisassistentinnen
  • In Spitzenzeiten wird die Schule von über 460 Lernenden besucht. In ihrer Geschichte werden die verschiedensten Berufe in Romanshorn ausgebildet: Bäcker, Schmiede, Wagner, Spengler, Metzger, Damenschneiderinnen, Weissnäherinnen und Schreiner.
1940 Arbon

Adolph Saurer AG

  • Ingenieur Emil Schläpfer-Frey richtet firmeneigene Handwerkerschule ein
  • Ab 1940 Unterricht im eigens dafür am Ersatzteil-Lager angebauten Berufsschulhaus

1977

Arbon

Berufsschulhaus Stacherholz

  • 1975 Bau eines eigenen Berufsschulhauses
  • 1977 Beginn des Unterrichts im neuen Schulhaus mit ca. 500 Lernenden
1997 Arbon

Arbon wird Filialbetrieb von Frauenfeld

  • Strukturveränderungen haben Einfluss auf die Schülerzahlen:  Tiefstand mit 170 Lernenden.
  • Eigenständigkeit wird aufgehoben, Standort aber beibehalten.
  • Die Berufsschule Arbon wird organisatorisch jener von Frauenfeld zugeordnet.
2007 Arbon

Bildungszentrum Arbon

  • Zusammenlegung des Bildungszentrums für Detailhandel Romanshorn und der Zweigniederlassung Arbon des Bildungszentrums für Technik Frauenfeld
  • Schule wird unter dem Namen Bildungszentrum Arbon wieder eigenständig geführt. Das BZA führt zwei Abteilungen: Detailhandel und Technik.
  • über 600 Lernende in den Berufen Detailhandelsfachleute, Detailhandelsassistent/in, Konstrukteur/in und Polymechaniker/in E und G